(Macht)-Kritisches Gaming

Ausführliche Beschreibung

Wie beeinflussen Spiele unsere Sicht auf Gesellschaft, Geschichte und Identität? Der Arbeitskreis „Machtkritisches Gaming“ diskutiert kritisch über Spiele und ihre Machtmechanismen. Im Fokus stehen Themen wie die Vermittlung von Gesellschaftskritik, die Darstellung marginalisierter Gruppen, die Verantwortung von Entwicklerinnen und Spielerinnen sowie die Reflexion von Machtstrukturen in Gaming-Welten.

Von Sexismus in Spielen über koloniale Narrative bis hin zu utopischen Visionen – gemeinsam untersuchen wir, wie Spiele Emotionen wecken, Perspektivwechsel fördern und Erinnerungskultur vermitteln können. Dabei werfen wir auch einen Blick auf TableTop- und Rollenspiele, „Cozy Games“, Serious Games in der politischen Bildung und globale Trends der Spieleindustrie.

Ob es um die Romantisierung von Lohnarbeit, die Reproduktion von Stereotypen oder die Zusammenarbeit mit Historiker*innen in der Spielentwicklung geht – dieser Arbeitskreis bietet Raum für kritische Auseinandersetzung und die Entwicklung neuer Perspektiven.

Der Veranstaltungsort kann sich für einzelne Termine ändern. Bitte bei der Bildungsinitiative nachfragen.

Vorteile / Ziele

Die Teilnehmenden sollen ein kritisches Verständnis dafür entwickeln, wie Machtstrukturen, gesellschaftliche Werte und historische Narrative in Spielen dargestellt und reproduziert werden. Sie lernen, Spiele und Spielräume hinsichtlich ihrer Darstellung von Identitäten, Perspektiven und gesellschaftlicher Verantwortung zu analysieren und können Ansätze entwickeln, um Spiele als Medium für gesellschaftskritische und inklusive Botschaften zu nutzen.

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