Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln

Veranstaltung in Kooperation mit der Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)

Ausführliche Beschreibung

In der digitalen Welt bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Inhalte wir sehen – und welche nicht. Diese unsichtbaren Filtermechanismen haben maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich politische Meinungen bilden und wie sich rechtsextremistische Inhalte im Netz verbreiten.
Soziale Netzwerke und digitale Plattformen werden zunehmend genutzt, um rechtsextreme Ideologien, menschenfeindliche Narrative und Desinformation zu verbreiten. Dabei treten rechtsextremistische Inhalte häufig nicht offen, sondern in Form von Codes, Symboliken, Memes, Hashtags oder scheinbar humorvollen Beiträgen auf.

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus im Netz und zeigt anhand konkreter Beispiele typische Erkennungsmerkmale rechtsextremer Online-Kommunikation. Thematisiert werden unter anderem rassistische und antisemitische Inhalte, digitale Mobilisierungsstrategien sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit problematischen Beiträgen.

Nebem dem Vortrag des Teams der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz, bietet die Veranstaltung Raum für Austausch in moderierten Kleingruppen zu verschiedenen themenrelevanten Fragestellungen.

Hinweis: Im Vortrag werden Beispiele rechtsextremistischer Inhalte aus dem Internet gezeigt, die trotz Verpixelung emotional belastend wirken können.

Referent*innen:  Team der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz

Zielgruppe:          Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Ehrenamtliche, sowie weitere Interessierte

Gewählter Termin

30.06.2026
Termin:
30.06.2026, 17:00 - 20:00 Uhr
Ort:
Nach Anmeldung
Dozent*in:
N. N.
Moderation:
Anisa Abdulaziz
Preis:
kostenlos
Buchbar bis:
24.06.2026