Im Workshop werden Berater*innen zum Einen im Umgang mit ihrer vulnerablen Zielgruppe sensibilisiert. Es geht um Diskriminierungssensibilität im Allgemeinen und ableistische Strukturen im Speziellen. Insbesondere in der Beratung für berufliche Orientierung sollte ein sensibler Umgang gepflegt werden, da hier oft die Weichen für das weitere (Erwerbs-)Leben der Betroffenen gestellt werden und sich zeigt, ob diskriminierende Strukturen weiter aufrechterhalten oder aufgelöst werden können.
Zum Anderen geht es um konkrete Chancen und Anlaufstellen für berufliche Entfaltung der beratenen Zielgruppe. Und es geht um praxisbezogene niedrigschwellige Methoden der beruflichen Orientierung, welche den Berater*innen dabei helfen, Stärken und Interessen der beratenen Zielgruppe herauszuarbeiten und sie in ihrer Berufswahl zu bestärken.